Offline Datenklau kommt aus der Mode – Skimming ist out

Geldautomat

Skimming, also Datenklau am Geldautomaten, nimmt immer mehr ab. Anscheinend ist die Technik zu aufwändig und die Täter konzentrieren sich lieber auf zwei andere “Geschäftsfelder”.

Konnte man vor einigen Jahren noch häufig von manipulierten Geldautomaten lesen, die die Bankkartendaten der Kunden ausgelesen haben (z.B. über zusätzlich installierte Minikameras und Tastaturaufsätzen), sind solche Meldungen mittlerweile Mangelware.
Zum Vergleich: Lag die Schadenssumme aus Skimming-Delikten 2011 noch bei rund 34 Millionen Euro, ist diese 2020 auf gerade mal 330.000 Euro geschrumpft (Quelle: Eurokartensysteme).


Das dürfte zum einen daran liegen, dass die Banken ihre Kartentechnik massiv aufgerüstet haben, zum anderen, dass eine Phishing-Kampagne billiger umzusetzen ist oder die Sprengung eine Geldautomaten eine höhrere Erfolgsquote hat.
Beides hat jedenfalls weiter zugenommen. Beispiel Geldautomatensprengungen. Hier waren es 2019 noch 349 Deilkte, 2020 bereits 414.

Die persönliche Sicherheit wird also aktuell eher durch Phisingmails und gefakte Webseiten bedroht, als durch Kriminelle, die direkt am Geldautomaten versuchen Daten zu erschleichen.

Auch wenn die Bedrohung abnimmt: Auf polizei-beratung.de gibt es Tipps um Skimmingversuche zu erkennen.

BKA zu Geldautomatensprengungen

Sascha

Hauptberuflich "Technologietreiber für Onlinezeugs" in einem Großkonzern. Interessiert an Technik im Allgemeinen, je abgedrehter, umso besser. Neben Familie, Hund und Beruf hat er trotzdem noch Spaß daran Sachen aufzuschreiben, die einem tagsüber so begegnen (manchmal auch nachts ;)).

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